Wer war F. M. Alexander?

F.M. Alexander (geboren 1869 in Tasmanien) war ein australischer Rezitator und Schauspieler. Er hatte Stimmprobleme, die immer wieder auftraten und für die es keine logische Erklärung gab – deshalb fing er an sich selbst zu beobachten und fand nach einigen Jahren heraus, das seine Schwierigkeiten durch die „Art und Weise wie er sich selbst gebrauchte“ enstanden waren.

Er fand heraus, das es beim Menschen (sowie bei allen Wirbeltieren) eine „primäre Steuerung“ gibt, welche für das harmonische Zusammenwirken des gesamten Organismus ist.

Alexander -Technik als effiziente Prävention

Die Alexander-Technik ist eine edukative Methode zur Prävention, die Spannungen im Körper reduziert, Aus- und Aufrichtung, sowie die Atmung verbessert und so Rücken-, Nacken- und Gelenksbeschwerden vorbeugt. Sie unterstützt effizientere Bewegungsmuster, fördert ruhige Koordination im Alltag und am Arbeitsplatz sowie eine verlässlichere Eigenwahrnehmung. Dadurch können Stressreaktionen besser reguliert werden. Zentral dabei ist das Innehalten und Stoppen – das bewusste Unterbrechen gewohnter Spannungs- und Bewegungsmuster, um neue Aufrichtungs- und Bewegungsmöglichkeiten zu erkennen und umzusetzen. Durch Innehalten lassen sich Spannungen frühzeitig erkennen und sanft lösen, bevor sie sich festsetzen. Statt kurzfristiger und schnelllebiger Kniffe, geht es um eine langfristige Veränderung von Gewohnheiten und Mustern.


Wo sind die Grenzen?

Die Alexander-Technik kann jederzeit ergänzend zu Bewegungstraining, Sport oder Physiotherapie angewendet und erlernt werden, ersetzt jedoch keine individuelle medizinische Abklärung oder therapeutische Behandlung.
Sie erfordert einen konkreten Veränderungswunsch und anfänglich professionelle Anleitung. Ohne qualifizierte Begleitung können Missverständnisse zu Frustration führen.

FAQ

Die Alexander- Technik ist nicht wie eine Schmerztablette oder Salbe, die man einnimmt oder aufträgt und alles ist gleich wieder gut – bis zum nächsten Mal.
Die ermutigende Nachricht ist, dass die AT mit einem Coach angewandt, helfen kann herauszufinden was passiert, wenn der Schmerz da ist und was für eigene Muster zugrunde liegen, die das Auftreten des Schmerzes begünstigen. 

Ja, das kann ich, denn was uns verbindet ist, dass wir beide einen Körper haben, der uns zuverlässig durchs Leben trägt. Das ich vielleicht nicht Ihr Instrument spiele oder Hobby teile, ermöglicht mir einen frischen Blick von außen und von dort können wir unsere Zusammenarbeit gestalten.

Die AT ist nicht neu, sondern in Deutschland noch nicht so bekannt. Sie arbeitet mit den Ihnen zugrunde liegenden Stärken und Mustern und kann so auch langfristig zu mehr Lebensqualität und Freude verhelfen, denn Sie kommen zurück in Ihre Selbstwirksamkeit.Nach einer Weile kommen Sie auch ohne allzu regelmäßige AT-Stunden aus.

Die gute Nachricht: gar nicht mal so viele. Nach ca 7-10 Stunden, wird ein spürbarer Effekt eintreten.